Oekumene des Lebens

Allgemein

Seit den 70er Jahren haben die ökumenischen Beziehungen zwischen evangelischen und katholischen Christen eine starke Entwicklung und Reifung durchschritten. Sie werden genährt vom Bedürfnis nach Gemeinschaft und vom Bewusstsein, dass wir dieselben Wurzeln, das gleiche Evangelium, dasselbe Ziel und in Gott einen gemeinsamen Vater haben. Getragen und ermutigt auch vom Gebet Jesu: „Vater, lass alle eins sein, damit die Welt glaubt.“
Andrerseits können die durch Jahrhunderte gewachsenen Verschiedenheiten nicht einfach durch eine kurzfristige Gleichschaltung übertüncht werden. Es ist wie sonst im Zusammenleben: es gilt die Andersartigkeit zu respektieren, zu verstehen. Dazu ist nur die Liebe fähig.

Im Raum userer Seelsorgeeinheit (SE)

... ist die Oekumene besonders herausgefordert. Da gibt es sehr viele sogenannte ‚Mischehen’, d.h. konfessionsverschiedene Ehepaare. Die zahlenmässigen Anteile der evangelischen und katholischen Christen halten sich – je nach Dorf – mehr oder weniger die Waage. In Oberhelfenschwil und Mogelsberg teilen wir das gleiche Gotteshaus. Während es auf katholischer Seite für das ganze Gebiet nur ein Pfarramt gibt, sind es auf evangelischer deren sieben – jedes mit seiner besonderen Prägung.

Entwicklung

Vor Jahrzehnten beschränkte sich die Oekumene vorwiegend auf gemeinsame Gottesdienste. In der Zwischenzeit hat sich die Zusammenarbeit auf viele andere Bereiche des kirchlichen Lebens ausgedehnt, wie es die Übersichten in den nebenstehenden Links anzeigen: