Das Dorf liegt Oberhelfenschwil - in sonniger Lage - auf dem Sattel zwischen Thur-und Neckertal. Zur Pfarrei gehören der westlich gelegene Weiler Wigetshof und die östlich gelegenen Dörfer Necker und Brunnadern. Die Pfarrei zählt ungefähr 820 Katholiken. Evangelische Partnergemeinden sind Oberhelfenschwil und Brunnadern.
Die Pfarrkirche, 1336 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, wird seit der Reformationszeit paritätisch, d.h. von den Gläubigen beider Konfessionen, genutzt. Zuletzt renoviert im Jahre 2007.
Zum Dorf Oberhelfenschwil
Das Dorf Oberhelfenschwil wird erstmals 882 als "Helfotiswilare" genannt. Der Grosse Rat des Kantons verordnete 1874 - gegen den Widerstand der Oberhelfenschwiler - die Lostrennung der "Ortschaften Hof, Loreto, Blatten und Umgebung zwischen Thur, dem Lederbach und Uttenwilerbach", um sie "der politischen Gemeinde Lichtensteig" zuzuteilen.
Wer hätte damals gedacht, dass Oberhelfenschwil und Lichtensteig einmal durch eine Seelsorgeeinheit verbunden sein würden?
Zum Dorf Brunnadern
Im 12. Jahrhundert beginnen recht spärliche Aufzeichnungen, aus denen geschlossen werden kann, dass ein Weiler Brunnadern existierte, welcher seit ältester Zeit zu Oberhelfenschwil gehörte. Seit jeher war Brunnadern kirchlich der Pfarrei Oberhelfenschwil angegliedert. Brunnadern besass eine kleine Kapelle, in der gelegentlich Gottesdienste gefeiert wurden. Im 16. Jahrhundert schloss sich Brunnadern der Reformation an. Aber erst 1743 erlaubte die 'Toggenburger Synode'den evangelischen Gläubigen eine eigene Kirchgemeinde zu bilden, was 1764 den Bau und die Einweihung einer evang. Kirche ermöglichte.
Gab es um 1800 lediglich eine katholische Familie, ist heute ungefähr ein Viertel der Bevölkerung katholisch. Einmal im Spätsommer findet in der evang. Kirche Brunnadern eine Messfeier statt, zweimal sind ökumenische Gottesdienste.